Unsere Friedhöfe sind Orte
der Trauer und des Lebens

Friedhöfe sind Orte des Gedenkens.

Sie veranschaulichen die Begrenztheit des
Daseins unseres Lebens.


Sie erinnern uns an Hoffnung und Auferstehung.


Es werden Bilder lebendig, die uns sehr vertraut waren und vermitteln ein Gefühl von Nähe und Dankbarkeit.

Diese Zusammenhänge scheinen oft im Augenblick unüberwindbar. Ratlosigkeit, Verzweiflung und Unzufriedenheit finden sich in unserer Seele ein.

Es fällt schwer über unseren Tod oder den unserer lieben Mit­menschen nachzudenken oder darüber zu sprechen. In der plötzlich entstehenden Situation des Todes entstehen viel Fragen die im Vorfeld nicht geklärt wurden.
Wie soll bestattet werden? Beerdigung oder Urnenbeisetzung? Eine eigene Grabstätte oder eine Gemeinschaftsstelle?
Soll die Trauerfeier mit Redner, Pfarrer oder in aller Stille stattfinden?

Für diese Fragen bleibt oft wenig Zeit um die Entscheidungen richtig zu treffen. Es ist also eine nicht geringe Empfehlung sich bei Lebzeiten über den letzen Wunsch auszutauschen und verschiedene Varianten abzuwägen.
Diese Wunscherfüllung ist nicht nur ein Zeichen für die Würde des Menschen sondern ist sehr hilfreich beim Abschied nehmen und tröstet oft in der Trauer.
Oft wird das später erst deutlich.
Dann wird das Grab für die Hinterbliebenen ein Ort der Begegnung zwischen den Toten und den Lebenden, denn die Beziehung zu einem Menschen hört mit dessen Tod nicht auf.

Hier kann man für ihn sorgen, ihm ein Denkmal setzen, ein Licht anzünden und Blumen für ihn pflanzen. Dies gibt Halt in der schweren Zeit der Trauer.

Auf Wunsch kann Ihnen Ihre Friedhofsverwaltung mehrere Bestattungsformen und Möglichkeiten von Grabarten aufzeigen und ist beraterisch für Fragen einer Vorsorge oder Varianten für eine würdevolle Bestattung in verschiedenen Kostenrahmen für Sie oder Ihre Angehörigen erreichbar.

In einer Zelt, in der der traditionelle Familienverbund immer mehr auseinander fällt, in der elektronische Medien zu einer immer stärker werdenden Vereinsamung der Menschen führen, in dieser Zeit der wachsenden Anonymität wird es um so wichtiger, bewusst ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen zum Beweis der immerwährenden Verbundenheit und der andauernden Liebe.

Wer positiv und mit Mut in die Zukunft blicken will, braucht den Blick zurück. Gepflegte Gräber setzen ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen, sind Brücken zwischen dem Gestern und Morgen.

Die Friedhofsverwaltung der Kirchgemeinde Freital hat die Pflege und Unterhaltung der Urnengemeinschaftsanlagen, sowie die gemeinschaftlichen Reihengräber für Sarg- und Urnenbestattungen für die gesamte Ruhefrist in eigener Regie übernommen.

Unsere Fachkräfte beweisen täglich Ihre Beflissenheit und stellen die Erfahrungen aus jahrelangem Umgang mit floraler Gestaltung und Unterhaltung dar.

Diesbezügliche Auskünfte und Beratung zur Pflege von Gräbern Ihrer Angehörigen erhalten Sie in den Verwaltungen.

Die Grabgestaltung
ein Spiegelbild der Seele

Ein Grab ist nicht nur eine letzte Ruhestätte, sondern auch ein Zeichen lebendiger Erinnerung.

Dabei ist die Grabgestaltung in ihrer Gesamtheit Ausdruck für unvergängliche Wertschätzung und die enge Verbindung zum Verstorbenen.

Bemühungen und guter Wille reichen oft nicht aus, die Gestaltung nach Lichtbedingungen, Pflanzenauswahl, Wachstum und anderen Kriterien vorzunehmen. Diese Aufgabe soll aber kein unlösbares Problem bleiben.

Ihr Friedhofsgärtner ist für Sie ein hilfsbereiter Ansprechpartner und Vertrauter mit Kompetenz.

Beratende Gespräche oder zugeschnittene Angebote werden Sie überzeugen.

Der Mensch kann um so intensiver sein Leben gestalten, je bewusster er auch an seinen Tod denkt. Die Bestattungskultur ist das sicherste Zeichen für die Lebenskultur eines Volkes.
Selbst wer den christlichen Glauben nicht mehr teilt, müsste überzeugt sein von der Uraustauschbarkeit und Würde eines Menschen, die auch in seiner Bestattung sichtbar werden sollte.

Allen, die mit der Beerdigung unserer Verstorbenen zu tun haben, kann man ein Wort des Dankes für ihre Mühen sagen,
den toten Leib des Menschen in würdiger Weise der Erde anzu­vertrauen und die Grabstelle zu pflegen und mit dem Namen des Verstorbenen zu kennzeichnen.
Ein jeder sollte seine Identität auch im Tod behalten und so ist
wohl der Gedanke einer anonymen Bestattung von uns weit entfernt.

Kardinal Meisner